Gesetzliche Bestimmungen zu Haustieren

Für die Haltung von Haustieren gibt es Gesetze, an denen man sich als Halter orientieren muss. Zum einen wäre hier das Gesetz zum Tierschutz zu nennen, welches offenkundige Aussagen zur artgerechten Haltung und dem Umgang mit Haustieren gibt. Im Tierschutzgesetz ist auch verankert, welche Tiere unter welchen Bestimmungen als Haustiere gehalten werden dürfen und bei welchen, meist bedrohten Tierarten eine Haltung strikt untersagt ist. Dieses Gesetz ist aber nicht die einzige Regelung, die man als Tierhalter beachten muss.

Auch bei der Wohnungssuche tun sich weitere Gesetzgebungen auf, welche darüber informieren, ob eine Haustier Haltung in den Wohnräumen erlaubt oder verboten ist. Laut Gesetz hat der Vermieter das Recht, darüber zu bestimmen, ob er in seinen Mieträumen die Haltung von Haustieren erlaubt oder nicht. Dies gilt insbesondere bei der Haltung von Hunden und Katzen, welche eine gesonderte Genehmigung im Mietvertrag brauchen und nicht ohne Wissen des Vermieters gehalten werden dürfen.

Ein weiteres Gesetz zu Haustieren wäre das Artenschutzgesetz. Hier werden alle Regelungen über artengeschützte und vom aussterben bedrohte Tierarten verankert und geben Auskunft darüber, ob eine Tierart als Haustier gehalten werden darf. Dieses Gesetz betrifft hauptsächlich Reptilien, gilt aber ebenso für bedrohte Vögel und Säugetiere. Vor allem Exoten sind vom Artenschutzgesetz in vielen Fällen erfasst.

Im Umgang mit Tieren und bei der Planung, ein Haustier zu halten, ist es wichtig, alle Auflagen im Gesetz über die Haltung zu kennen und somit für eine artgerechte und erlaubte Tierhaltung zu sorgen. Bei der Haltung von giftigen Tieren, insbesondere lebensbedrohlichen Schlangen, aber auch bei dem Wunsch der Haltung von Kampfhunden spielen viele Gesetze eine Rolle. Die Fähigkeit, diese Tiere zu halten, wird behördlich überprüft. Außerdem muss noch beachtet werden, dass giftige und gefährliche Tiere in Mietwohnungen generell verboten sind. Eine heimliche Haltung ist eine Straftat und wird bei Bekanntwerden der illegalen Tierhaltung strafrechtlich geahndet.

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Hunde artgerecht halten

Hunde zählen zu den beliebtesten Haustieren unserer Gesellschaft. Dennoch wird in vielen Haushalten nicht darauf geachtet, Hunde artgerecht zu halten. Dies ist essentiell wichtig für ein gutes Verständnis zwischen Mensch und Hund und ein langes, glückliches Leben des Tieres.

Hunde artgerecht haltenNatürlich variieren Bedürfnisse und Eigenschaften je nach Hunderasse. Einige Pflichten gelten jedoch für jeden Besitzer. So sollte darauf geachtet werden, dass der Hund genug Auslauf erhält. Das Gassigehen sollte mindestens dreimal am Tag geschehen, wenn möglich häufiger. Hier ist nicht eine zehnminütige Runde um ein paar Häuser gemeint, sondern ein mindestens einstündiger Spaziergang durch die Natur. Ideal sind Felder, der Wald oder Parks. Sollte jedoch keine größere Grünfläche in der Nähe sein, sollte man dennoch versuchen, eine relativ natürliche Umgebung aufzusuchen und im Notfall auch mit dem Auto einige Minuten zu fahren. Schließlich ist es wichtig für den Hund, frei laufen zu können und nicht immer vom Besitzer an der Leine gehalten zu werden. Der positive Nebeneffekt beim Freilauf des Tieres ist, dass sich der Hund hierbei meist völlig auspowern kann und sehr viel mehr läuft als der Besitzer. Weiterhin positiv anzumerken ist, dass viele Hunde den Kontakt zu Artgenossen benötigen – beispielsweise beim Spielen auf der Wiese. So sollte man große Spielwiesen aufsuchen, auf welchen mehrere Hunde spielen und sich austoben können.

Hunde artgerecht zu halten, bedeutet auch, sie ins Familiengeschehen zu integrieren, denn sonst wird der Hund einsam. Des Weiteren sollte jeder Hund erzogen werden, damit eventuelle spätere Komplikationen vermieden werden können. Auch wenn dies schwerfällt und der Hund nicht leicht lernt: Es ist zu seinem Besten.

Die artgerechte Haltung von Hunden umschließt auch die Ernährung der Vierbeiner. Grundnahrung ist im Einzelhandel zu erwerben und auch natürliche Nahrungsmittel des Hundes, wie z.B. Fleisch, können gereicht werden. Vermieden werden sollten Süßigkeiten, denn auch dies ist der Gesundheit des Tieres nicht zuträglich.

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Rivalität unter Haustieren

Bei der Haltung von zwei oder mehreren Haustieren, die Kontakt zueinander haben, kann Rivalität zwischen den Tieren auftreten. Hier entsteht eine Konkurrenzsituation um die Vorherrschaft, die Hierarchie der Tiere oder auch eine Rivalität um bestimmte Ressourcen, wie etwa die Zuneigung des Halters oder Futter. Dies kann sowohl bei Heimtieren der gleichen Art als auch bei völlig verschiedenen Rassen und Gattungen geschehen und zu deutlichen Problemen im Zusammenleben führen.

Rivalität unter Haustieren tritt vor allem dann auf, wenn eines der Tiere vorher allein gehalten wurde. Es beansprucht dann nicht nur die Wohnung als sein Territorium, sondern sieht sich auch als alleinigen Interaktionspartner des Halters. Häufig haben sich bereits bestimmte routinierte Abläufe des Alltags entwickelt, die durch das Hinzukommen eines weiteren Tieres gestört werden. Zudem hat ein zuvor allein lebendes Tier nicht gelernt, Futter zu teilen. Auch wenn dieses reichlich vorhanden ist, beansprucht es die Nahrung vollständig für sich allein.

In manchen Fällen kann es auch dann zu Rivalität unter Haustieren kommen, wenn die Tiere von Anfang an zusammen gelebt haben. Häufig tritt dies etwa bei Gruppentieren auf, die zwar eine interne Rangordnung ausgehandelt haben, diese aber auch immer wieder neu verteidigen. So streiten etwa Meerschweinchen, die sich zuvor weitgehend friedlich verhalten haben, nach Veränderungen auch hin und wieder, um die Hierarchie zu verteidigen oder neu zu bestimmen.

Halter haben nur wenige Möglichkeiten, um die Rivalität zwischen Haustieren abzumildern. Grundsätzlich sollte nur dann in Rangordnungskämpfe eingegriffen werden, wenn eines der Tiere deutlich unterliegt und droht, verletzt zu werden. Darüber hinaus können getrennte Futter-, Trink- und Schlafmöglichkeiten dazu beitragen, die Rivalität zu vermindern. Auch Ruheplätze – wie etwa kleine Häuser bei Nagetieren – sollten mehrfach vorhanden sein und bei Kämpfen Fluchtmöglichkeiten bieten. Als Halter sollte man keines der Tiere deutlich bevorzugen, sondern allen Heimtieren möglichst die gleiche Aufmerksamkeit zukommen lassen.

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Exotische Haustiere

Sind den meisten Haustierbesitzern Hund, Katze und Maus genug, wählen manche auch etwas speziellere Gefährten. Die Rede ist von exotischen Haustieren, wie Krokodilen, Schlangen und Spinnen. Ein exotisches Tier muss nicht zwingend in weiter Ferne heimisch sein, auch mitteleuropäische Schnecken oder Rehe können mehr oder weniger gut in privater Obhut leben. Erlaubt ist schlicht alles, was ungewöhnlich ist, was man beim Nachbarn nicht erwarten würde.

Exotische HaustiereWill man sich solch ein besonderes Tier anschaffen, weckt man Interesse bei anderen, denn der Mensch ist stets neugierig und außergewöhnliche Haustiere bieten Chancen für viele neue Erfahrungen. Allerdings muss man auch manches beachten, was beim „normalen“ Hamster-Kauf nicht notwendig ist. Beispielsweise sollte sich der Halter vor dem Erwerb über die gesetzlichen Bestimmungen zur Haltung informieren, welche für jedes Bundesland und verschiedene Tierarten unterschiedlich sind. Diese Gesetze sind sinnvoll, um Menschen aber auch Getier zu schützen. Außerdem teilt nicht jeder die Begeisterung des Tierfreundes für Exoten, vor allem wenn die Haustiere nicht nur exotisch, sondern auch potenziell gefährlich sind.

Ein Otter ist der Liebling der Nachbarschaft und ein guter Freund, ähnlich wie ein Hund, aber eben außergewöhnlich. Andere exotische Haustiere bergen womöglich Risiken. Erst im Januar 2012 fiel der Tierliebhaber Marius Els in Johannesburg seinem Flusspferd „Humphrey” zum Opfer. Dies dient nur als abschreckendes Beispiel, dass man exotische Haustiere mit Vorsicht genießen sollte. Würden die Kreaturen jedoch für einen verantwortungsbewussten, ausreichend informierten und entsprechend ausgestatteten Halter eine Gefahr darstellen, gäbe es derartige Tragödien sicherlich häufiger. Ungünstigerweise ist Verantwortungsbewusstsein in diesem Falle aber teuer, folglich sind exotische Haustiere für kleine Geldbeutel nicht immer aber häufig leider ungeeignet.

Nichtsdestotrotz ist Information insbesondere bei exotischen Haustieren mehr als bei den „normalen“ Tieren unabdinglich. Nimmt man dann aber seine Verantwortung als Besitzer wahr, kann ein exotisches Haustier in artgerechter Haltung ein wunderbarer Mitbewohner für Tierfreunde mit Hang zum Außergewöhnlichen sein.

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Wellensittiche im Winter pflegen

Eine Außenvoliere ist sehr beliebt bei Vogelzüchtern. Das Wohnzimmer bleibt ordentlich, und die Tiere bekommen einen artgerechten, geschützten und sicheren Ort an der frischen Luft, um sich wohl zu fühlen. Eine Freifluganlage weist eine weite Reihe an Vorteilen auf, und bietet eine optimale Gelegenheit zur Nachzucht. Dennoch gibt es einige Dinge zu beachten, damit sich die tierischen Freunde auch wirklich wohlfühlen und gut vermehren können.

Wellensittiche in der Winterzeit
Wellensittiche im Winter pflegenAllgemein sind Vögel während der Winterzeit anders als die so genannten „Stubenvögel” in einer Voliere den Temperaturen regelrecht schutzlos ausgeliefert. Ein sehr notwendiges Kriterium stellt die Ernährung der Wellensittiche in der kalten Jahreszeit innerhalb der Außenvoliere dar. Sie benötigen diese, um auch bei Minusgraden beweglich zu bleiben und ihre Körpertemperatur halten zu können. Die Erstellung eines Ernährungsplanes bei der Nutzung einer Ganzjahresvoliere ist daher sehr wichtig. Im Sommer als auch Winter eignen sich Gräser und Wildkräuter, während in der Winterzeit die lebensnotwendige Fettnahrung nicht zu vergessen ist.

Das wichtigste in der kalten Jahreszeit ist für Wellensittiche ein Kälteschutz!
Erfahrene Züchter benutzen dazu ein Schutzhaus mit Frostwächter. Ein separater und beheizbarer Raum ist notwendig, um geschwächte Tiere für einen gewissen Zeitraum unterzubringen und sie wieder gesund pflegen zu können. Das Immunsystem kranker Wellensittiche ist so geschwächt, das sie ohne diese Hilfe im schlimmsten Fall qualvoll verenden könnten. Die betroffenen Vögel sollte ein sorgsamer und gewissenhafter Tierliebhaber und Züchter erst im nächsten Frühling wieder in die Voliere einquartieren. Um sich an die aufsteigende Kälte zu gewöhnen, brauchen die empfindsamen Tiere eine Eingewöhnungszeit von circa vier Monaten. Die Monate April, Mai, Juni und Juli eignen sich optimal, um die gefiederten Freunde auf die Winterzeit vorzubereiten, denn nur wenn sie sich in ihrem Zuhause wohl fühlen, hat man auch wirklich lange Freude an ihnen!

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